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Pascal Roller nimmt Abschied - Freunde kommen
26.01.2012
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Skyliners-Spielmacher Pascal Roller verabschiedet sich. Foto:dpaSkyliners-Spielmacher Pascal Roller verabschiedet sich. Foto:dpa
Frankfurt. Pascal Roller nimmt knapp acht Monate nach seinem letzten Basketball-Bundesligaspiel endgültig Abschied. Am Samstag, den 28. Januar, rundet die Partie der "Pascal Roller Allstars" gegen das aktuelle Bundesliga-Team der Fraport Skyliners eine herausragende Karriere ab.

"Ich habe den Rücktritt nie bereut. Er kam zum richtigen Zeitpunkt", sagte Roller. Ein halbes Jahr habe er auf der faulen Haut gelegen. "Vor einigen Wochen habe ich wieder mal ein paar Bälle geworfen. Er macht Spaß, aber zurück will ich nicht mehr."

Der 35-Jährige hat sich viele ehemalige Mitstreiter wie Jukka Matinen, Denis Wucherer, Nino Garris oder Robert Maras eingeladen. Aus der Liga fehlen wegen des laufenden Spielbetriebs die großen Namen. "Das macht nichts. Es soll ein intimes Fest werden. Gespielt wird in der Trainingsstätte der Skyliners in der Nordweststadt. Die Halle ist mit 1200 Zuschauern schon seit Wochen ausverkauft.

Für die "dritte" Halbzeit hat sich der Aufbauspieler Menschen eingeladen, die seine Karriere begleitet haben. Alle Einnahmen spendet Roller für das Projekt "Basketball macht Schule" seines Clubs.

Der gebürtige Heidelberger kam über den TV Langen, SV Tübingen und USC Freiburg 1999 zu den Skyliners. Bis auf einen kurzen Abstecher nach Italien hielt Roller immer seinem Club die Treue. Unter seiner Regie gewannen die Skyliners 2000 den Pokal und 2004 die deutsche Meisterschaft. In den Jahren 2005 und 2010 reichte er zur Vize-Meisterschaft.

Sein Trikot mit der Nummer 11 wird seit seinem Rücktritt nicht mehr vergeben. Eine überdimensionierte Ausgabe hängt unter dem Hallendach in der Fraport Arena. Siebenmal wählten ihn die Bundesliga-Fans ins Allstar-Team. 2010 wurde Roller beliebtester Spieler der Liga, ein Jahr später der Preis nach ihm benannt. 122 Mal spielte er in der Nationalmannschaft. Bei der WM 2002 gewann er Bronze, bei der EM 2005 sogar Silber. Der Höhepunkt war wohl die Olympiateilnahme 2008 in Peking.

Beruflich zieht es Roller in den Sportmarketing- und Eventbereich. Zudem bleibt er dem Basketball durch die Co-Moderation bei Sport 1 verbunden. Für seinen Club ist er Projektleiter des Firmenturniers Company Cup. "Ich bin selbstständig und will einfach vieles ausprobieren", erklärte Roller, der als Botschafter für das Projekt "Basketball macht Schule" viel Zeit in die Nachwuchsarbeit investiert.

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