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Bislang fünf Welterbestätten in Hessen
22.01.2012
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Auch die Grube Messel gehört zum Weltkulturerbe. Foto:dpaAuch die Grube Messel gehört zum Weltkulturerbe. Foto:dpa
Wiesbaden/Paris. Dass Hessen viel zu bieten hat, zeigen nicht nur die stetig wachsenden Touristenzahlen der Metropole Frankfurt. Bislang locken auch fünf UNESCO Welterbestätten zahlreiche Besucher ins Land. Neben der Grube Messel sind dies z.B. auch das Kloster Lorsch und drei weitere Sehenswürdigkeiten.

Kloster Lorsch (seit 1991 auf der Unesco-Liste): Die bekannte karolingische Tor- oder Königshalle gehört zu den bedeutendsten Relikten vorromanischer Baukunst in Deutschland. Erste Welterbestätte in Hessen auf der Unesco-Liste.
Grube Messel (seit 1995): Erstes Weltnaturerbe in Deutschland. Eine der reichsten Säugetier-Fossilien-Lagerstätten der Welt, Zeugnis der Entwicklungsgeschichte der Wirbeltiere. Berühmt ist das Urpferdchen.

Oberes Mittelrheintal (seit 2002): Das romantische Flusstal mit Burgern, Schlössern und Wein-Steillagen erstreckt sich von der alten Römerstadt Koblenz über die Loreley bis nach Rüdesheim. Gilt als eine der großartigsten und ältesten Kulturlandschaften.

Limes (seit 2005) Der Obergermanisch-Raetische Limes, frühere Grenze des Römischen Reichs zu den Gebieten der Germanen. Rund 550 Kilometer lang, durchzieht in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern mehr als 150 Kommunen und 20 Landkreise.

Buchenwälder (seit Mitte 2011): Seit Mitte 2011 gehört eine Auswahl besonders naturbelassener deutscher Buchenwälder zum Unesco-Weltnaturerbe. In Hessen ist es der Nationalpark Kellerwald-Edersee. Die ältesten Buchen sind bis zu 260 Jahre alt.

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