Salon-Theater geht in Taunusstein an den Start
Premiere am Samstag, den 2. Oktober
02.09.2010
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Viktoria und Felix Alexander im neuen Theater
Taunusstein. Wenn im Oktober das neue Salon-Theater vor den Toren von Wiesbaden seine Pforten öffnet, dann ist Taunusstein um eine Attraktion reicher. Für Viktoria und Felix Alexander, die das etwas andere Theater erfunden haben und mit großem persönlichem Einsatz begleiten, wird ein Herzenswunsch wahr.
Die intensive Suche nach einer neuen Spielstätte ließ die Alexanders in Taunusstein-Bleidenstadt am Röderweg fündig werden. Hier fanden sie nach eigenen Angaben das, was sie immer gesucht hatten: Begeisterung für ihre Idee, Hilfsbereitschaft bei der Realisierung und eine passende, bezahlbare «Location». Was beiden von Anfang an gut gefiel, war die Bodenständigkeit der Menschen, mit denen sie sich über ihr Projekt austauschten.
Grundsolide sei auch die Halle, in der das neue Salon-Theater jetzt an den Start geht. Früher baute hier ein Schreinermeister Schränke und Treppen. Nach der Umgestaltung gehen heute Künstler ein und aus. «Wir sind gerne gesehen», freut sich Viktoria Alexander. Und der Bus hält direkt vor der Tür.
Mehrere Monate harte Arbeit kostete es, das Innenleben des Theaters so zu gestalten, dass alles auch für gehobene Ansprüche passte. Das Zentrum ist die Bühne. Um sie herum gruppieren sich wie in einem Amphitheater die 100 bequemen Sitzplätze. Für Rollstuhlfahrer werden die besten Plätze reserviert – in der ersten Reihe.
Nach der Premiere am 2. Oktober wird der «normale» Spielbetrieb am Sonntag, den 3. Oktober, um 19.30 Uhr aufgenommen. Liebe und Leidenschaft, Eifersucht und Verzweiflung, Streit und Versöhnung bestimmen die Themen der Stücke.
Unter dem Titel «Ein Tag aus dem Leben einer Sängerin» hat Viktoria Alexander zum Auftakt zwei Stücke aus Jean Cocteaus «Taschentheater» zusammengefasst und neu inszeniert. Sie entführen in die Welt der Pariser Nachtclubs und Chansons. Viel Selbstironie steckt in «Der Lügner», der von Folke Paulsen gespielt wird. Das Stück «Der schöne Teilnahmslose» hat Cocteau 1940 für Edith Piaf geschrieben. Mit Serena Gruß aus Berlin wurde eine perfekte Besetzung gefunden.
Im Anschluss an die Aufführungen mischen sich die Schauspieler, die aus ganz Deutschland kommen, unter das Publikum. Auch das gehört mit zum Konzept des Theaters.
Im Oktober wird 12 Mal gespielt. Zwei Stücke stehen zur Auswahl. Premiere ist am Samstag, den 2. Oktober. Das Kinderprogramm startet im November.
Karten für Oktober, November und Dezember und weitere Informationen im Internet unter
» www.salon-theater.de.
Die Preise rangieren für Erwachsene ab 15,- Euro. Karten für Kinder kosten ab 5,- Euro.
Weitere Informationen im Internet:
» www.salon-theater.de