Weniger ausländische Gäste in Frankfurt
08.03.2010
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Frankfurter Skyline
Frankfurt. Als klassisches Ziel von Geschäftsreisen hat die Stadt Frankfurt im Tourismusgeschäft die Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Im vergangenen Jahr ging die Zahl der Gäste um knapp 4 Prozent auf 3,22 Millionen zurück, wie die stadteigene Tourismus- und Congress GmbH (TCF) am Montag mitteilte.
Die Zahl der Übernachtungen sank im Vergleich zu 2008 um 1,5 Prozent auf knapp 5,35 Millionen. Immerhin blieben die aus dem Inland angereisten Gäste im Schnitt länger, so dass sich die Zahl der Inländerübernachtungen sogar auf einen Rekordstand steigerte.
Aus dem Ausland kamen mit einem Minus von rund 7,5 Prozent deutlich weniger Gäste an den Main, Ausnahmen machten die Franzosen und Menschen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. TCF-Geschäftsführer Thomas Feda sah sich in der Strategie bestätigt, auf dem nationalen Markt verstärkt um Privattouristen zu werben.
Auf den Auslandsmärkten werde das Marketing themen- und zielgruppenspezifischer. Man rechne für das laufende Jahr auch wegen der wieder ansteigenden Fluggastzahlen mit Steigerungen von zwei bis drei Prozent.
Auf die Gäste wartet ein so großes Angebot wie noch nie: 228 Hotelbetriebe und damit 7 mehr als im Jahr zuvor bieten mehr als 34.000 Betten an.