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Kabarettist Quast verhilft Pinguinen zu neuem Haus
04.03.2010
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Michael Quast, Foto: Volkstheater Frankfurt
Frankfurt. Der Schauspieler und Kabarettist Michael Quast will den Pinguinen im Frankfurter Zoo zu einem schöneren Zuhause verhelfen. Er ist Schirmherr der Spendenaktion für ein neues Pinguinhaus, das demnächst im Zoo entstehen soll.

Quast fühlt sich von den Vögeln inspiriert: «Pinguine sind große Komiker unter den Tieren», sagte er am Donnerstag bei der Vorstellung der Pläne. Seine «Fliegende Volksbühne» habe außerdem etwas mit den Pinguinen gemeinsam - das Theater suche immer noch ein Haus.

Rund sechs Millionen Euro soll die neue Anlage kosten, in der sich nach den Plänen von Zoodirektor Manfred Niekisch ab 2013 rund 70 Esels-, Königs- und Felsenpinguine tummeln sollen. 2011 soll erster Spatenstich sein. Von den Baukosten muss der Zoo zwei Millionen Euro selbst aufbringen, den Rest trägt die Stadt im Rahmen ihres 30 Millionen Euro-Programms für den Zoo.

Zur Zeit ist im Zoo nur eine kleine Gruppe Eselspinguine zu sehen, die im über 50 Jahre alten Exotarium recht beengt in einem veralteten Gehege untergebracht sind.

Das neue Pinguin-Haus gleich nebenan soll 1911 Quadratmeter Grundfläche und ein 200 Quadratmeter großes Bassin bekommen. Auf drei Ebenen - unter Wasser, auf Augenhöhe und darüber - können Besucher die Vögel künftig beobachten. «Pinguine repräsentieren wie kaum eine andere Tierart die Bedrohung der Lebensräume durch den Klimawandel», sagte Niekisch.

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