Behörden-Hotline 115 für Frankfurt und Offenbach
03.03.2010
» Zur Listenansicht
Skyline Frankfurt
Frankfurt. Unter 115 sind seit Dienstag in Frankfurt und Offenbach alle städtischen Behörden telefonisch zu erreichen. «Die 115 ist eine einheitliche Anlaufstelle für alle Bürger, die Fragen an die Stadt haben.»
«Das kann bis zu den Öffnungszeiten von Schwimmbädern gehen», sagte der Frankfurter Personaldezernent Markus Frank (CDU) bei der Vertragsunterzeichnung mit Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) in Frankfurt weiter. Auch Fragen zu anderen Städten, die bundesweit an dem Pilotprojekt teilnehmen, werden unter 115 beantwortet.
Der offizielle Startschuss für das Projekt fiel am Hessenstand auf der CeBIT in Hannover: Frankfurts Ordnungsdezernent Volker Stein (FDP) rief von dort aus im Frankfurter Servicecenter an, das eigens für die Hotline aufgebaut wurde. Dort laufen auch die Offenbacher Anrufe ein. Laut Frank wird mit rund 3000 Anrufen täglich gerechnet.
Für das Pilotprojekt wurden 33 Mitarbeiter geschult und ein Katalog der wichtigsten Fragen erstellt, die nach Möglichkeit sofort beantwortet werden sollen. Seit dem vergangenen Jahr haben bundesweit verschiedene Modellstädte die Behörden-Hotline eingeführt.