Main-Taunus-Landrat fordert Regionalvorstand
02.07.2009
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Hofheim In der Diskussion um eine bessere Kooperation in der Rhein-Main-Region hat der Landrat des Main-Taunus-Kreises einen Regionalvorstand verlangt. Dieser sollte mit «ausreichenden Kompetenzen und Geldmitteln» ausgestattet werden, erklärte Landrat Berthold Gall (CDU) am Donnerstag in Hofheim.
Der Regionalvorstand, dem Oberbürgermeister und Landräte angehören sollten, müsse dann ähnlich wie der Magistrat einer Kommune Beschlüsse fassen können.
Einen «Regionalmoloch» wie einen Regionalkreis oder Stadtkreis lehnte Gall ab. Beides sei weder wünschenswert noch durchsetzbar. Grundsätzlich dürfe der polyzentrische Charakter der Region nicht verändert werden.
Auch die regionalen Gesellschaften wie etwa die international arbeitende Marketingagentur für das Rhein-Main-Gebiet sollten beibehalten werden. Sie leisteten sehr gute Arbeit. Es fehle aber an der «effizienten Gesamtsteuerung».