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«Umsattelprämie» bei Rädern in Frankfurt
30.06.2009
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Mit dem Fahrrad in FrankfurtMit dem Fahrrad in Frankfurt
Frankfurt. Nach dem Vorbild Mannheims bietet künftig auch Frankfurt eine «Umsattelprämie» für Drahtesel. Wer ein neues Stadtrad kauft, erhält eine Prämie von 50 Euro. Die Aktion ist allerdings auf 200 Fahrräder begrenzt.

Im Gegensatz zur «Abwrackprämie» bei Autos werden die abgegebenen alten Räder von einem städtischen Beschäftigungsprojekt aufgearbeitet und wieder verkauft. «Gute Ideen nehmen wir immer gerne auf», sagte Verkehrsdezernent Lutz Sikorski (Grüne) am Dienstag zu der Aktion nach Angaben des städtischen Pressedienstes.

Der Dezernent erhofft sich einen weiteren Schub für den Radverkehr in Frankfurt. Deswegen fördert die Stadt zwischen dem 8. und 11. Juli nur neue Stadträder und nicht etwa Mountainbikes für den Freizeitverkehr.

Das neue Rad soll laut Sikorski motivieren, gerade auch zur Arbeit zu fahren. Die Prämie gibt es nur einmal. Und erhalten kann sie nur jemand, der in Frankfurt gemeldet und volljährig ist.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) forderte am Dienstag in Berlin weitere Kommunen auf, dem Beispiel von Mannheim und Frankfurt zu folgen. Das Bedürfnis nach einer Reduzierung des Autoverkehrs vor allem in den Städten sei groß.

Die Bundesregierung liege mit ihrer auf die Autoindustrie fixierten «Abwrackprämie» konjunkturpolitisch völlig daneben, erklärte der Bundesvorsitzende des ökologisch ausgerichteten Verkehrsclubs, Michael Gehrmann.

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