Der Frankfurter Hauptbahnhof: Drehscheibe der Republik
15.08.2008
Blick über den Frankfurter Hauptbahnhof auf die Skyline der Stadt
Frankfurt (dpa) Der Frankfurter Hauptbahnhof, am 18. August 1888 eröffnet, ist heute die wichtigste Drehscheibe im bundesweiten Bahnverkehr. Täglich werden rund 350.000 Reisende, 342 Fernverkehrszüge und fast ebenso viele Züge im Nahverkehr gezählt.
Das Empfangsgebäude des prächtigen Gründerzeitbaus ist allein 270 Meter breit und 30 Meter hoch.
Der Hauptbahnhof wurde in fünf Jahren gebaut. Die völlig neuartige Stahlkonstruktion für die drei Perronhallen wurde vom Berliner Ingenieur Johann Wilhelm Schwedler geschaffen. Der erste Zug, der vor 120 Jahren morgens um 4.47 Uhr einfuhr, war der Nachtzug aus Hamburg.
Bis zur Eröffnung des Leipziger Hauptbahnhofs im Jahr 1915 besaß Frankfurt den größten Kopfbahnhof Europas. Inzwischen ist der Hauptbahnhof mehrfach modernisiert worden. Zuletzt wurden zwischen 2002 und 2006 die Stahl- und Glasdächer der fünf Bahnsteighallen komplett erneuert.