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Rezension: Batman - The Dark Knight Rises
Martin W., 19.07.2012
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Ab dem 26. Juli kommt er in die deutschen Kinos: Der letzte Teil der Batman-Trilogie.  Ab dem 26. Juli kommt er in die deutschen Kinos: Der letzte Teil der Batman-Trilogie.
Es ist einer der am heißesten erwarteten Filme des Jahres: Christopher Nolan's "The Dark Knight Rises" stellt das Finale seiner beliebten Batman-Trilogie dar. Doch wird die Umsetzung den hohen Erwartungen gerecht? Rhein-Main.Net hat den Film vor dem offiziellen deutschen Kinostart am 26. Juli für Sie gesehen.

Zurück aus dem Exil
Acht Jahre sind in Gotham City vergangen, seit der dunkle Held die Stadt vor dem Chaos und der Herrschaft eines Wahnsinnigen gerettet hat. Dazu verdammt in Ungnade zu fallen und in Vergessenheit zu geraten, nahm Batman die Bürde der Schuld anderer auf sich und tauchte unter.

Als schließlich ein neuer Widersacher die Stadt in Besitz zu nehmen droht, beginnt das teuer erkaufte Gleichgewicht zu entgleiten.

Ein sichtbar gealterter Held
Die Zeit ist nicht spurlos an Bruce Wayne vorübergezogen und der einstige Held ist zunächst nur ein Schatten seiner selbst. Der gealterte Kämpfer droht den neuen Gegnern physisch wie auch psychisch zu unterliegen. So kennen Fans Batman bereits aus den Comics: Ein Held der trotz seiner Fähigkeiten und Hightech-Bewaffnung am Rande von Tod und Verderben steht. Und doch sehen die Vorzeichen diesmal weitaus pessimistischer und düsterer aus als jemals zuvor.
Batman stellt sich seinem Gegner Bane

Christopher Nolan selbst steht bei "The Dark Knight Rises" vor der Mammutaufgabe, mit dem neuen Antagonisten Bane das fanatisch unberechenbare und perfide Wirken des Jokers aus "The Dark Knight" zu übertreffen. Heath Ledger in seiner Paraderolle als Erzfeind Nummer 1 ist und bleibt allerdings unerreichbar.

Ein berechnender Widersacher
Bane zeigt sich als ein kühl berechnender und im Zweikampf unbezwingbarer Krieger. Im letzten Teil von Batman stehen also weniger energiegeladene Martial Arts, sondern Anarchie und bloße Gewalt im Vordergrund.

Die Story selbst greift Erzählungsstränge aus "The Dark Knight" und "Batman Begins" auf und schafft zusätzlich Raum für neue Charaktere. Durch die zahlreichen Wendungen und Nebenkriegsschauplätze wird der Spannungsbogen dadurch allerdings eher überfrachtet als unterstrichen.

Anne Hathaway liefert als Catwoman eine verführerisch clevere Performance

Kein Schatten ohne Licht
In der Wall Street inszeniert Nolan gekonnt seine Massenszenerie. An Bruce Waynes Seite intrigiert bis zuletzt unerkannt ein Verräter und eine ganz neue Facette bringt Anna Hathaway in ihrer actiongeladenen Rolle als Catwoman. Mysteriös und elegant wickelt sie die Männer um ihre Finger oder füllt die Kampfszenen mit purer Energie. Zwischen dem zwiespältigen und pessimistischen Bruce Wayne und seines brachialen Wiedersachers Bane zieht sie gekonnt die Aufmerksamkeit auf sich und bleibt in Erinnerung.

Fazit
Am Ende dieser Trilogie bleibt die Gewissheit, dass Batman, trotz seiner diesjährigen Konkurrenz (The Avengers 2, The Amazing Spider-Man), über das stärkste epische Potenzial verfügt. Denn obwohl 2012 gleich drei Filme aus der Liga der Superhelden auf der Leinwand erscheinen, wird keinem Film so entgegengefiebert wie "Batman - The Dark Knight Rises".

Das Finale der Trilogie kann die hohen Erwartungen, die nach dem nahezu perfekt inszenierten zweiten Teil entstanden sind, jedoch nicht vollends erfüllen. Thematisch zeigt sich der Film durch viele Handlungsstränge und Neben-Personen zu überfrachtet und wartet zudem mit einem Widersacher auf, der nicht richtig überzeugen kann. Darunter leidet phasenweise stark die Spannung, die in den 164 Minuten von "The Dark Kngiht Rises" nicht aufrecht erhalten werden kann.

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