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Kajak - Tief drinnen-Weit draußen
Kajakscher Konjunktiv
Von Thomas Kurtenbach, 27.03.2006
» Zur Listenansicht Frankfurt (fnp) Die Hamburger Indiepop-Band „Kajak“ kommt aus dem Biotop, das auch schon artverwandte Gruppen wie „Blumfeld“ oder „Tocotronic“ hervorgebracht hat. Glücklicherweise verzichtet die Band auf ihrem ersten echten Album „Tief drinnen – Weit draußen“ auf deren Alleswisser-Attitüde und überrascht dafür mit Songtexten auf sprachlich hohem Niveau, das beispielsweise durch die Benutzung des Konjunktivs ohrenfällig wird.

Die Texte verfügen zudem über hinreichend Tiefgang und drehen sich bei weitem nicht nur um die Liebe, sondern auch um andere durchaus relevante Tücken des Lebens, das „Sich-selbst-im-Weg-stehen“ zum Beispiel, aber auch um gesellschaftliche Misslichkeiten unterschiedlicher Art.

Leider ist die Stimme von Sänger Matthias Rothaug weniger markant, sie könnte freilich besser klingen, hätte man sie beim Abmischen der Platte bisweilen deutlicher hervorgehoben.

Nach Angaben der Firma Sunday Service wird die CD ohne Kopierschutz verkauft.

Quelle und Rechte:

» Frankfurter Neue Presse

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