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Hofläden in Rhein-Main
Unsere Übersicht für gesundes und frisches Einkaufen in der Region
Wissen, wo's herkommt! In Hofläden und auf Marktständen der Rhein-Main-Region bieten viele Bauern, Käser, Imker und Metzger ihre Produkte an. Mit dem Hofladen-Verzeichnis auf Rhein-Main.Net finden Sie Hofläden und Direktvermarkter in Ihrer Nähe. Dort können Sie landwirtschaftliche Produkte direkt vom Erzeuger beziehen und sich über die Herstellung persönlich informieren. Viele regionale Erzeuger sind Bio-Betriebe, zudem fördern die geringen Transportwege eine positive Ökobilanz der Produkte.

Und so funktioniert's: Wählen Sie im obersten Suchfeld Ihren Landkreis oder die kreisfreie Stadt, in der Sie wohnen. Sie können die Suche weiter eingrenzen, indem Sie nach einer bestimmten Bio-Zertifizierung suchen. Im unteren Suchfeld können Sie ein beliebiges Stichwort eingeben, um etwa die Anbieter eines bestimmten Produktes zu finden.

Die verschiedenen Bio-Siegel

Wer seine Produkte mit einem Bio-Siegel versehen möchte, muss bei der Herstellung dieser Produkte bestimmte Richtlinien einhalten. "Bio" darf sich nur nennen, was den Maßgaben der EU-Öko-Verordnung entspricht und von der zuständigen Öko-Kontrollstelle als „Bio“ zertifiziert wurde.

Darüber hinaus sind einige Bio-Erzeuger Mitglied eines Anbauverbands, wie Demeter oder Naturland. Diese Verbände haben eigene Richtlinien, die vom Erzeuger eingehalten werden müssen, wenn er Mitglied werden und bleiben möchte. Diese Standards sind meist strenger, als die EG-Öko-Verordnung.

Bio nach EG-Verordnung

Bio nach EG-Öko-Verordnung:
Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs müssen zu mindestens 95 Prozent aus dem ökologischen Landbau stammen. Wie ökologischer Landbau abläuft, ist genau geregelt: Dazu gehören etwa Richtlinien über die artgerechte Haltung von Tieren und deren Futtermittel. Zudem muss auf den Produkten der Name oder die Codenummer der zuständigen Öko-Kontrollstelle stehen, die die Einhaltung der Maßgaben kontrolliert.

Demeter

Demeter:
Der Anbauverband Demeter e.V. fördert die Entwicklung der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise, die auf den Anthroposophen Rudolf Steiner zurückgeht. Diese Wirtschaftsweise soll eine besonders nachhaltige Form der Landbewirtschaftung verwirklichen und die Humusschicht kontinuierlich wachsen lassen. Demeter schreibt als einziger Öko-Verband für seine landwirtschaftlichen Betriebe die Tierhaltung vor, um eine natürliche Düngung des Landes zu gewährleisten.

Bioland

Bioland:
Bioland-Betriebe wirtschaften auf der Basis einer Kreislaufwirtschaft, die ohne synthetische Pestizide und leichtlösliche Stickstoffdünger auskommt. Tiere werden artgerecht gehalten. Auch die Bioland-Richtlinien sind in vielen Punkten strenger als die der EU-Öko-Verordnung. So darf etwa kein Fischmehl verfüttert werden und bei Wiederkäuern ist die ganzjährige ausschließliche Fütterung mit Silage (ein durch Gärung konserviertes Grünfutter) verboten.

Naturland

Naturland:
Der Anbauverband Naturland fördert den Ökologischen Landbau. Naturland Bauern und Verarbeiter arbeiten nach ökologischen Standards, die zum Teil strenger sind als die der EG-Öko-Verordnung. Neben Regelungen zum Düngemittel-Einsatz, Futtermittel-Zukauf und zur Tierhaltung umfassen diese Standards auch Vorgaben zur sozialen Verantwortung gegenüber Beschäftigten in Naturland-Betrieben.

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