Gastronomie
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Zustimmung zu Flatrate-Verbot in Gaststätten
19.01.2012
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Eine junge Frau trinkt ein Bier (Archivbild). Das geplante Verbot von Flatrate-Alkoholkonsum in hessischen Gaststätten trifft bei Experten auf breite Zustimmung. Foto: dpaEine junge Frau trinkt ein Bier (Archivbild). Das geplante Verbot von Flatrate-Alkoholkonsum in hessischen Gaststätten trifft bei Experten auf breite Zustimmung. Foto: dpa
Wiesbaden. Das geplante Verbot von Flatrate-Alkoholkonsum in hessischen Gaststätten trifft bei Experten auf breite Zustimmung. Das zeigte eine Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Landtags zum geplanten Gaststättengesetz am Donnerstag in Wiesbaden.

Kritik gab es daran, dass künftig die Konzession für Wirte entfallen soll, auch wenn sie Alkohol ausschenken. Anstelle der Konzession soll es nach dem Entwurf der Landesregierung ausreichen, die Eröffnung eines Gastbetriebs beim Gewerbeamt zu melden.

Eine Sprecherin des Städte- und Gemeindebundes sagte, eine Eindämmung der Lockangebote zum Alkoholkonsum sei "sehr zu begrüßen". Das sahen Vertreter anderer Organisationen genauso. Den Verzicht auf die Konzessionierung sahen dagegen der Städte- und Gemeindebund, der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga und die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern (IHK) problematisch.

Der IHK-Vertreter sagte, dies sei zwar eine einfache und praktische Lösung, aber gerade in hygienischen Fragen müssten die Gastwirte beraten und kontrolliert werden. Für Unterstützungsangebote sprach sich auch der Dehoga-Vertreter Julius Wagner aus. "Gastwirte leiden unter massiven Qualitätsproblemen", sagte er. Es gebe eine hohe Fluktuation am Markt, weil die Unternehmer häufig schlecht beraten seien. Das müsse sich ändern.

Sperrzeiten sollten hessenweit einheitlich geregelt werden, forderte Wagner weiter. Dies sei besser als die im Gesetzentwurf vorgesehene Möglichkeit, den Kommunen Einzellösungen zu überlassen. Dies sahen der Hessische Städtetag sowie der Tourismusverband Hessen ebenso.

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