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Zwölf Fragen en Bloc(k)
an Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch
Gerald Block, 01.12.2011
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Oberbürgermeister Jochen PartschOberbürgermeister Jochen Partsch steht Rede und Antwort.
Gerald Block: Herr Partsch, wo und wann haben Sie in der Heiner-Metropole das letzte Mal richtig lecker gegessen?
Jochen Partsch: Im "Delfino" und bei "Müller & Müller".

GB: Welche Darmstädter Restaurants/Bistros/Kneipen/Bars/Keller usw. sind für Sie unentbehrlich?
JP: Ich bin gerne in der Centralstation oder bei Haroun, Petri oder der Adega Alentejana zu Gast, und so manches Mal schaue ich auch gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen nach der Arbeit bei Da Carlo am Luisenplatz vorbei.

GB: Welche Heiner-Stadt „Hingucker“ (außer den üblichen Karten-Motiven) dürfen I. E. auf keiner Ansichtskarte fehlen?
JP: Da fallen mir natürlich das Hofgut Oberfeld und der Woog (Badesee mitten in der Stadt) ein, die neben den klassischen Motiven zeigen, wie gut es sich in Darmstadt leben lässt. Aber auch der Kreativhof in Darmstadt-Eberstadt-Süd und so manches Haus, manche Straße rund um die Knabenschule in Darmstadt-Bessungen kann ich mir als Postkartenmotiv gut vorstellen.

GB: Was würden Sie Ihren Besuchern unbedingt von Woog-Town zeigen wollen?
JP: Den Woog und das ESOC (European Space Operations Centre).

GB: Was bietet Ihnen Heiner-Village in Sachen „Leben und Leben lassen“ (auch Nachtleben), „Sport und Kultur“?
JP: Ich gehe ebenso gerne zu den Spielen der 98er wie zu Konzerten, Lesungen oder Theateraufführungen, terminbedingt leider selten.

GB: Besuchen Sie das Darmstädter Staatstheater? Und was haben Sie zuletzt im Staatstheater gesehen bzw. gehört?
JP: Zu (!) selten. Wenn es meine knappe Zeit erlaubt, verbringe ich sehr gerne einen Abend in unserem Staatstheater. Fest eingeplant für meine Frau und mich sind jetzt schon "Orpheus und Eurydike", "Hoffmanns Erzählungen" und "Eisenstein".

GB: Welche Darmstadt-Lektüre würden Sie Freunden unbedingt empfehlen?
JP: "Nachts in Darmstadt" aus dem Darmspiegel-Verlag.

GB: Was gefällt Ihnen überhaupt nicht an Woog-City?
JP: Im Moment der Luisenplatz. Der zentrale Platz in der Kernstadt muss zu viel auf ein Mal verkraften. Hier müssen wir der Bürgerschaft alle Möglichkeiten geben, sich ihren Raum in der Mitte der Stadt zurückzuerobern.

GB: Was sollte sich I. E. unbedingt in der Datterich-Stadt ändern?
JP: Wir brauchen ein gemeinsames Verständnis, dass Wissenschaft, Wirtschaft und Soziales zusammengehören und nicht gegeneinander ausgespielt werden sollen.

GB: Was mögen Sie an Heiner-Town und Umgebung ganz besonders?
JP: Darmstadt ist cool, urban, international und grün. Wir sind ruckzuck an der Bergstraße, im Odenwald und in Frankfurt.

GB: Welche Personen (auch aus der Vergangenheit) gehören für Sie zu den „Top Ten der Stadt“?
JP: Jeder Darmstädter ist etwas Besonderes und gehört eigentlich zu den Top Ten, aber wenn ich auswählen muss, dann sind mir diese mit Darmstadt verbundenen Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen wichtig: Georg und Luise Büchner, Wilhelm Leuschner, Peter Benz, Gabriella Deppert, Klaus Feuchtinger, Alexa Köhler-Offierski, das Ehepaar Landzettel, Peter Schmidt, das Ehepaar Maier ... und natürlich meine Frau Daniela Wagner.

GB: Wie bewerten Sie den Lebensstandard der „Wissenschafts- und Kongress-Stadt“ Darmstadt und des Umlandes?
JP: 2 = gut, unsere dynamische Stadtentwicklung bringt Verbesserungsbedarf mit sich, etwa beim Wohnraum für Studierende, der Situation von Familien in Notlagen und vor allem bei der Schaffung von intelligenter Mobilität.

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