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Zoo häufig Notaufnahmelager für Tiere
17.07.2011
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Im Frankfurter Zoo. Foto: Martin WinterIm Frankfurter Zoo
Frankfurt. Wenn seltene Tiere beschlagnahmt werden müssen, wird der Frankfurter Zoo häufig zum Notaufnahmelager. Besonders häufig müssten seltene Schlangen, Echsen und Schildkröten aufgenommen werden, "aber auch ein Wüstenfuchs war schon dabei.", erzählt Zoo-Direktor Manfred Niekisch.

Es sei bedrückend, wie viele bedrohte Tierarten illegal importiert würden. Der Zoo gerate manchmal an die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit, versuche aber, im Interesse der Tiere zu helfen.

Niekisch forderte einen Sachkundenachweis für die Haltung von Wildtieren und die intensive Verfolgung schwarzer Schafe. "Der illegale Import und die nicht artgerechte Haltung von Wildtieren müssen hart bestraft werden. Angesichts des massiven Artenrückgangs im Freiland kann und darf so etwas nicht als Kavaliersdelikt durchgehen."

Um die Arbeit des Zoos zu unterstützen werden immer wieder Tierpaten für die spannendsten Tierarten gesucht. Von einer Schwarznacken-Flaumfußtaube bis hin zur Roten Speikobra sind auf der aktuellen Patentierliste viele Tiere dabei, die sich über Unterstützung freuen.
Mehr zu den aktuellen Veranstaltungen und einer Patenschaft auf der Homepage des Frankfurter Zoos:
» www.zoo-frankfurt.de/

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