Ein farbenfrohes Fest - Die 7. Parade der Kulturen
28.06.2010
Parade der Kulturen 2010
Frankfurt. Frei nach dem Motto „Frankfurt – Stadt der Vielfalt“ zogen 1.500 bunt gekleidete und geschmückte Teilnehmer und Organisatoren der Parade der Kulturen vom Untermainkai über die Hauptwache bis zum Römerberg.
Ziel der Kundgebung ist und bleibt die Demonstration eines friedlichen Zusammenlebens der verschiedensten Kulturen in der Mainmetropole.
Bei über 170 verschiedenen Lebens- und Glaubenskulturen bietet Frankfurt eine unglaubliche Vielfalt, nicht nur in religiöser und kulinarischer Hinsicht. Allein die Lebensziele und -gewohnheiten unterscheiden sich teilweise drastisch.
Bei der Parade der Kulturen haben jedoch alle eines gemeinsam: Sie möchten ihre Kultur und ihre Bräuche nach außen hin präsentieren und sich für ein friedliches Miteinander einsetzen.
Nach einer einjährigen Pause, die die Veranstalter und Organisatoren für diverse Neuanfänge - was das Programm und den Ablauf der Parade betrifft - genutzt haben, präsentierte sich die diesjährige Parade noch bunter und lebensfroher als in den vergangenen Jahren.
Außerdem hat sich der Frankfurter Jugendring, der wieder als Veranstalter fungierte, prominente Hilfe gesichert: Unterstützt wurde die Parade von Schauspieler Miroslav Nemec, der auch mit seiner „Miro Nemec Band“ auftrat und Pascal Roller, Basketballspieler bei den Frankfurt Skyliners.
Unterstützt wurde die Parade zudem vom Jugendbildungswerk, der Kommunalen Ausländerinnen-
und Ausländervertretung und dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten in
Frankfurt am Main.
Umfangreiches Rahmenprogramm
Am Rande des Laufweges waren diverse Bühnen platziert. Am Start, dem Mainkai, befand sich die Activity-Bühne. Hier konnte der Besucher selbst aktiv werden und mitschunkeln, tanzen und singen. Bei den mitreißenden Bollywood-, Tango Argentino- und Salsa-Kursen konnte man als Zuschauer seine Arme und Beine nur schwerlich still halten. Im Anschluss an die „Crash-Kurse“ konnten die Teilnehmer das soeben Gelernte auf der Salsa-Party zur Schau stellen.
Ganz in der Hand von folkloristischer Musik und Tänzen war auch die Mainbühne am Untermainkai. Hier traten verschiedene kulturelle Vereine, wie zum Beispiel die Tanz AG der koreanischen Schule oder auch die Tanzgruppe „Nuestras Raices“ mit ecuadorianischen Tänzen auf. Ein bunter musikalischer Mix aus Italien, Griechenland, der Slowakei und Sao Paulo war das spannende Ergebnis.
Eine Programm-Neuerung erwartete die Besucher am Abend. Auf der Mainbühne fand ein Dancebattle statt, bei dem verschiedene Jugendgruppen sich im HipHop- und Street-Dance entgegentraten. Eine Jury kührte am Ende die Sieger.
Die große Bühne am Römerberg war Schauplatz für die zahlreichen Live-Bands. So ließen die Beats von „Cargo City“ und „Toufiq el Maachi“ die Gedanken in ferne Länder schweifen – Da kam Urlaubsstimmung auf.
Der Dank der Veranstalter galt ganz besonders den vielen ehrenamtlichen Helfern „nur durch ihren Einsatz war die Parade auch in diesem Jahr und in dieser Form durchzuführen“ lobte Jan Lamprecht, Vorsitzender des Frankfurter Jugendrings. Besonderer Dank gilt auch den Sponsoren, der Saalbau GmbH und der ABG Holding, sowie der FES und den Stadtwerken Frankfurt mit AVA, BBF und der Verkehrsgesellschaft.
Dieses gelungene Fest macht Lust auf mehr. Auf mehr Kulturerfahrungen, mehr Folklore und mehr Wissen über die verschiedenen kulturellen Gruppen in Frankfurt!