Frankfurter Flughafen wurde für A380 aufgerüstet
19.05.2010
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Frankfurt. Der größte deutsche Flughafen hat sich mit zahlreichen Umbauten auf den neuen Super-Airbus A380 vorbereitet. Denn das Flugzeug mit seinen mehr als 500 Plätzen kann über gleich drei Fluggastbrücken mit den Terminals verbunden werden. So soll das Ein-und Aussteigen nicht länger dauern als beim Jumbo-Jet. Die Investitionen des Flughafenbetreibers Fraport lagen bei mehreren 100 Millionen Euro.
Derzeit stehen für den Airbus A380 zehn Parkpositionen an den Terminals zur Verfügung, weitere vier befinden sich auf dem Vorfeld. Bis 2012 sollen noch weitere vier Parkplätze dazukommen. Im Terminal 2 haben neue Abfertigungsbereiche Platz für bis zu 800 Passagiere.
Der Frankfurter Flughafen hat zwei Schlepper, die mit mehr als 1000 PS Flugzeuge mit bis zu 600 Tonnen Gewicht bewegen können. Auch Catering-Hubwagen oder Enteisungsfahrzeuge stehen für den Super- Airbus bereit. Umbauten der Start- und Landebahnen waren aber nicht nötig. Denn die Start- und Landestrecken sind beim A380 kürzer als etwa bei der Boeing 747.
Der jährlich rund 50 Millionen Passagiere zählende Frankfurter Flughafen erhofft sich vom A380 erhebliche Vorteile: So ist die Maschine trotz der Größe deutlich leiser als andere Flugzeuge, was in dicht besiedelten Regionen wie dem Rhein-Main-Gebiet von Vorteil ist. Zudem erwartet Fraport eine Entlastung bei den ohnehin knappen Slots, da pro Flug mehr Menschen transportiert werden können.