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Fraport: Keine Gebühren für Asche-Opfer
22.04.2010
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Fraport-Gebäude
Frankfurt. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will die Fluggesellschaften nicht für die Folgen der Aschewolke zur Kasse bitten. Man verzichte auf die eigentlich fälligen Entgelte für die während der Zwangspause auf dem Flughafen abgestellten Maschinen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Fraport-Chef Stefan Schulte bezifferte den entgangenen Betrag auf etwa eine halbe Million Euro. Mit dem Entgeltverzicht wolle die Fraport ein «Zeichen der Partnerschaft» setzen. Ein Großteil dürfte auf den Hauptkunden Lufthansa entfallen.

Insgesamt hat die im MDax notierte und mehrheitlich öffentlich kontrollierte Fraport AG wegen der Aschewolke rund 15 Millionen Euro Umsatz verloren, wie Schulte erklärte.

Allerdings habe der Flugbetrieb nach Aufhebung der Luftraumsperre am Mittwoch unerwartet schnell hochgefahren werden können. Für diesen Donnerstag erwartete Fraport noch rund 100 Flugausfälle. In den kommenden Tagen werde es noch einige außerplanmäßige Flüge geben, um gestrandete Passagiere zurückzuholen.

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