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Gestrandete fliegen nur selten von Egelsbach
19.04.2010
» Zur Listenansicht Egelsbach. Am Frankfurter Flughafen gestrandete Passagiere nutzen den benachbarten Flugplatz Frankfurt-Egelsbach nur vereinzelt als Ausweichmöglichkeit. Die Zahl der Starts und Landungen liege bei den kleineren Maschinen im üblichen Rahmen, sagte Flugplatz-Sprecherin Nina Lamprecht am Montag. Details nannte sie nicht.

«Die Menschen steigen in solchen Fällen erfahrungsgemäß auf Zug und Auto um», sagte Lamprecht. «Allerdings hat am Samstag eine Frau einen Hubschrauber-Flug nach London gebucht.» In Egelsbach gibt es rund 200 Kleinflugzeuge. Der Frankfurter Flughafen ist wegen der Aschewolke aus Island gesperrt.

Die kleineren Flugzeuge dürfen im Unterschied zu den großen Maschinen fliegen, weil sie eine geringere Höhe nutzen und dort auf Sicht - ohne Instrumente - geflogen werden kann. Der Flugplatz Frankfurt-Egelsbach verzeichnete 2009 rund 72 000 Flugbewegungen.

Der Geschäftsführer des Verbandes der Allgemeinen Luftfahrt AOPA, Michael Erb, sagte, dieser Bereich könne die Ausfälle nicht annähernd auffangen. «Unser gewerblicher Sektor hat etwa ein Prozent der Transportkapazitäten, die die großen Fluggesellschaften haben.»

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