Wieder mehr gefährliche Zeckenbissen
23.03.2010
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Eine Zecke
Frankfurt. In Hessen haben Zecken im vergangenen Jahr wieder öfter gefährlich zugebissen. 16 Menschen wurden nach offiziellen Zahlen mit dem Erreger der Hirnhautentzündung infiziert - vier mehr als 2008. Menschen in Risikogebieten sollten sich daher impfen lassen, sagte Prof. Uta Meyding-Lamadé, Chefärztin der Neurologischen Klinik am Nordwest-Krankenhaus in Frankfurt, am Dienstag. «Ein bis drei Prozent der Patienten sterben an der Erkrankung», erläuterte sie.
In Hessen gibt es acht Landkreise mit erhöhtem Risiko. Sieben liegen in Südhessen, in Nordhessen ist es der Kreis Marburg- Biedenkopf. Die Zecken lauern meist im Unterholz und niedrigen Gras. Das Risiko einer Infektion schwankt je nach Jahreszeit jedoch erheblich.
Biologen wollen April auf einer privat betriebenen Internetseite erstmals kurzfristige Prognosen abgeben, wie gefährlich der Waldspaziergang sein kann. Für Hessen wird es auf «www.zeckenwetter.de» Empfehlungen für die Region Gießen gegeben.