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Betriebssport-Verband Hessen e. V. Bezirk Frankfurt
10.07.2008
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Bis zu 20 Paddler passen in ein rund 13 Meter langes Drachenboot, das seinen Namen einem kunstvoll geschnitzten, farbenfrohen Drachenkopf verdankt, der am Bug befestigt wird. Darüber „thront“ ein Trommler, der den Rhythmus unüberhörbar an die Mannschaft weitergibt. Und dann heißt es vor allem, sich synchron zu bewegen und zu paddeln – hier sind Teamgeist und die richtige Technik gefragt! Die Führhand ständig oben, wird das Paddel weit vorne eingestochen und kräftig nach hinten gezogen, der Oberkörper beugt sich dabei ebenfalls weit nach vorne. Gelenkt werden die Drachenboote von einem im Heck stehenden Steuermann, der mit freiem oder mit einem am Steuerblock fixierten Paddel die Fahrtrichtung bestimmt. Rennen werden in der Regel über Distanzen von 200, 250 oder 500 Metern gefahren, es gibt allerdings auch Regatten über 10 Kilometer. Drachenboote haben in Südostasien eine lange Tradition, dort üben Millionen von Menschen diesen Sport aus, zum Teil in Booten mit über 100 Paddlern. In Frankfurt ist der Drachenboot-Boom fest in den Händen des Betriebssport-Verbands Hessen und des Frankfurter Kanu-Vereins (FKV). Mehrere Mannschaften trainieren im Sommer wöchentlich, um bei offiziellen Wettkämpfen wie dem Museumsuferfest anzutreten.

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