Bergtierpark Fürth-Erlenbach
10.07.2008
Eingebettet in die westlichen Ausläufer des Odenwalds liegt der Bergtierpark, dessen Name bereits vermuten lässt, dass hier Gebirgsbewohner zu entdecken sind. Auf einem reizvoll gestalteten Rundweg geht es durch die Bergwelten unseres Heimatplaneten, die versammelten Vierbeiner stammen von allen fünf Erdteilen. Aus den Hochebenen des Himalaja etwa scheue Tahr-Antilopen oder riesige Yaks, robuste Wildrinder mit langem, zotteligem Fell. Von den Anden in den Odenwald gekommen sind hingegen Alpakas und Guanakos, beides wilde Verwandte der spuckenden Lamas. Von hoch oben in Down Under sind Kängurus und Emus angetreten, afrikanisches Flair bringen die stattlichen Mähnenschafe mit. Natürlich dürfen auch Vertreter der europäischen Gebirgsfauna wie Gämse und Alpensteinbock nicht fehlen. Neben einem Ausflug in das Leben der dünneren Luftschichten findet eine Reise in die Zeit mittlerweile beinahe ausgestorbener Haustierarten statt. In dem idyllisch gestalteten Park haben nämlich auch Walliserziegen und Skudde-Schafe eine neue Bleibe gefunden. Diese einst weit verbreiteten, robusten Rassen wurden auf den Bauernhöfen längst von Arten verdrängt, die „wirtschaftlich rentabler“ sind. Besonders stolz ist man in Fürth-Erlenbach auf Zuchterfolge und zahlreiche Jungtiere von allen im Park beheimateten Arten. Beinahe das ganze Jahr über kann bei den unterschiedlichen Rassen Nachwuchs bestaunt werden. Alle Tiere dürfen gefüttert werden, was besonders kleinen Besuchern große Freude bereitet.